

Auch in diesem Jahr fand am 25. und 26. Oktober wieder der Praxisparcours für den 8. Jahrgang statt.
Aber was ist das überhaupt? Der Praxisparcours soll den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Jener findet in der Aula statt und besteht aus 29 Stationen, an denen jedes Mal Aufgaben zu erfüllen sind, die für entsprechende Berufe wichtig und hilfreich sein können. Durch diese Tätigkeiten können die Achtklässler besser einschätzen, was ihnen liegt und welche Richtung sie im späteren Berufsleben oder auch im anstehenden Praktikum einschlagen möchten. Jede Klasse hat eine Doppelstunde Zeit, um den Parcours zu durchlaufen und um so viele Stationen wie möglich auszuprobieren. Außerdem bekommt jede teilnehmende Schülerin und jeder teilnehmende Schüler einen Bogen, indem nochmal alle Stationen mit Berufsbeispielen, bei denen man diese Tätigkeiten gebrauchen kann, beschrieben sind. Damit die Teilnehmer sich nicht von jeder Station ihre erreichte Anzahl von Punkten merken müssen, gibt es auch noch je Station ein Feld auf dem Bogen, um dies einzutragen. Ein weiterer sehr positiver Punkt des Parcours ist, dass man auch Tätigkeiten ausprobieren und ausüben kann, die sonst vielleicht eher typisch für Berufe des anderen Geschlechtes sind. So konnten Jungs an einer Station Friseur-Puppen die Haare frisieren oder an einer Anderen Nähen. Mädchen hingegen konnten Beispielsweise die Teile einer Computer-Hardware beschriften.
Letztendlich waren die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs so motiviert und mit Freude am Auszuprobieren der einzelnen Stationen, dass sogar Lehrer, die mit ihrer Klasse gekommen waren, anfingen, selber Hand anzulegen.