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DEMOKRATIEBILDUNG, DEMOKRATIE LERNEN, DEMOKRATIEKOMPETENZ

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DEMOKRATIEBILDUNG, DEMOKRATIE LERNEN, DEMOKRATIEKOMPETENZ

Fachtage für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal am 28. September 2022 Demokratische Gesellschaften sind darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder „aus eigener Überzeugung freiwillig im Sinne der Demokratie handeln.“ Mit diesem Argument begründete die Kultusministerkonferenz im Jahr 2018 ihre Empfehlung zur Stärkung der Demokratiebildung. Zum Erwerb demokratischer Handlungskompetenz benötigen Schüler:innen nicht nur profunde Unterrichtsangebote zur reflektierten und kritischen Auseinandersetzung mit politischen Fragen und Themen, sondern auch praktische, auf aktive Verantwortungsübernahme abzielende Gelegenheiten zum Demokratielernen. Im Rahmen von Vorträgen und Workshops wurde in in den Räumlichkeiten der Stiftung Adam von Trott in Imshausen (bei Bebra) erfahrbar gemacht, wie solche Gelegenheiten im schulischen Alltag genutzt und gestaltet werden können. Dazu Eingeladen waren Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die sich dafür interessieren, wie sie ihre Schulen als Orte gelebter Demokratie weiterentwickeln können. Unsere Robert-Bosch-Gesamtschule wurde angefragt, um Einblicke in die Praxis zu geben.
Finja Schlimper (UNESCO-AG)
Hier der Ankündigungstext von der Moderatorin Lisa-Sophie Steinmann: „In Deutschland gibt es derzeit rund 300 UNESCO-Projektschulen. Sie haben sich verpflichtet, in Schule und Unterricht die Grundsätze der Menschenrechtsbildung und die Ziele nachhaltiger Entwicklung zu verwirklichen. Dabei können sie eigene Schwerpunkte in Bereichen wie Demokratiebildung, Interkulturalität, Inklusion oder Umweltbildung setzen. Ziel ist, in der schulischen Auseinandersetzung mit realen ökologischen Problemen und gegenwärtigen Fragen des weltgesellschaftlichen Zusammenlebens Schüler*innen zu befähigen, lokale Ereignisse in globalen Kontexten zu verstehen sowie kompetent und verantwortungsvoll zu handeln. Mit den „Einblicken in die Praxis“ soll gezeigt werden, welche unterschiedlichen Wege Schulen dabei gehen können.“ Zu der Fragestellung: „Wie realisieren UNESCO-Schulen Ziele der Demokratiebildung in ihrer Schulprogrammarbeit, in ihrem Unterricht und in ihrem Schulleben?“, haben Lena Renken, unsere UNESCO-Koordinatorin unterstützt von Finja Schlimper (UNESCO-AG) und Kristine von der Recke (WPK-Kurs7. Jahrgang) unsere Robert-Bosch-Gesamtschule als UNESCO-Projektschule mit unserem UNESCO-Konzept und unseren vielfältigen Projekten vorgestellt. Im Anschluss wurde noch als zweites interessantes Praxisbeispiel, dass Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung durch themenorientierten Unterricht“ sehr lebendig durch Anja Keiten von der IGS Oyten, vorgestellt.