Auszeichnung in Berlin für Projekt „Wiedervereint? Stimmen eines Landes“
von Corinna von Brockdorff
Beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wurde die Arbeit „Wiedervereint? Stimmen eines Landes“ des 12er Grundkurses Geschichte am Montag, 15.06.26 in Berlin mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Die Jugendlichen haben sich in ihrem Projekt mit Alltagserfahrungen und Ost-West-Begegnungen nach der Wiedervereinigung beschäftigt. Die Frage, ob Deutschland wirklich zusammengewachsen ist, wurde anhand von Beispielen aus Arbeitsleben, Schule und Supermarkt diskutiert. Die Jugendlichen zeigten, wie unterschiedlich Erfahrungen, Erwartungen und Gewohnheiten aufeinandertrafen und verarbeiteten diese in verschiedenen Szenen.
Der Film im Stil einer 1990er-Jahre-Sitcom gehalten und beinhaltet inszenierte Interviews, Sketche und Spielszenen. Die Jugendlichen übernahmen selbst verschiedene Ost-West-Rollen. Sie integrierten typische Alltagsprodukte, Namen wie auch Jugendbegriffe in die Inszenierung.
Für die vierte Wettbewerbsrunde des Wettbewerbs wurden 307 Beiträge eingereicht. Ausgezeichnet wurden 36 Projektgruppen und über 200 Jugendliche aus ganz Deutschland.
Die diesjährige Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“. Die Teilnehmer erforschten Begegnungen zwischen Ost und West, zwischen Generationen und Kulturen sowie die Veränderungen im Alltag der Menschen seit der deutschen Einheit. Bei der Preisverleihung im Bundesministerium der Finanzen wurden die Gewinner durch die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geehrt.
Der Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wird seit 2019 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet.