von Matthias Reisener
An unserem letzten Tag trafen wir uns alle in der kleinen, aber sehr feinen Ekola im pädagogischen Zentrum. Schnell wurde klar, dass es „unseren“ Leuten gut ging. Ein Blick und einige kurze Gespräche reichten aus dafür …. Wir waren erleichtert. Aber am Samstag und Sonntag erhielten wir auch über unser großartigen polnischen Kolleginnen viele Nachrichten und Bilder von glücklichen deutschen und polnischen Kindern und Familien. Also waren wir am Montag gar nicht soooo überrascht, dass alle zufrieden bis überglücklich waren.
Unser erster Gang führte uns auf einen der drei jüdischen Friedhöfen in Breslau. Gerade hatten wir den kleinen jüdischen Friedhof in Hildesheim besucht. Der ist auch sehr schön und beeindruckend. Der in Wroclaw ist aber eine andere Kategorie!






Wir erhielten eine interessante Führung auf Polnisch und eine ebenso interessante auf Deutsch von einer kompetenten Geschichtslehrerin der Ekola, die uns auch bereits die Jahrhunderthalle vorgestellt hatte.
Dann ging es in die Innenstadt. Aber nicht zu Fuß, das wäre unmöglich für uns bei der Größe der Stadt. Wir fuhren mit der Straßenbahn. Wieder eine tolle Stadtrundfahrt.
Am Ring in der malerischen Innenstadt dann eine kleine Rallye mit Mixed Teams. Auch das brachte Spaß, bildete, schaffte Verbindungen.
Verbindungen schaffen aber auch Pierogi… diese nahmen wir in großen Mengen in einem interessanten, mensaartigen Restaurant in der Innenstadt ein. Oh, wie lecker!












Gestärkt und gesättigt ruhten wir uns aus. Natürlich nur ein Scherz. Es ging weiter an die Oder, die Wroclaw so schön und majestätisch durchfließt. Ein wunderbarer Anblick. Doch nicht nur das. Eine Schifffahrt auf der Oder war der krönende Abschluss dieses Tages. Hier kamen wir tatsächlich etwas zur Ruhe …
Moment, krönender Abschluss war es dann doch nicht! Ganz am Ende fuhren wir noch auf den Sky Tower und betrachteten Wroclaw von oben. Ganz Wroclaw war zu bestaunen. Auch die kleine Ekola, die ganz in der Nähe dieses riesigen Bauwerk liegt. Abschied für den letzten Tag. Viele wollten noch etwas in den Familien unternehmen. Was genau dann nächste Woche in den Berichten des Teams.





