von Marcel Pahl
Am vergangenen Dienstag ging es für den gesamten 11. Jahrgang auf Geschichtsexkursion: Zu den Grenzdenkmälern der ehemaligen deutschen Teilung in Marienborn und Hötensleben.
Während wir in Marienborn den ehemals größten Grenzübergang von Ost nach West im Rahmen einer Führung erklärt bekamen, erklärten wir uns klassenweise gegenseitig die Besonderheiten „der Mauer“; von jenen die dort arbeiteten, im Grenzbereich lebten und diskutierten über Sinn, Verstand und Moral des Ganzen. Manch nachdenkliches Gedicht, Lied oder Schauspiel wurde neben einem klassischen Vortrag dargeboten. Am Ende fuhren wir mit vielen Eindrücken zur RBG zurück und wissen nun nicht mehr nur von Fotos aus dem Geschichtsbuch, welche unvorstellbare Dimensionen der vermeintlich „antifaschistische Schutzwall“ mit seinem Stacheldraht auf die eigenen Bürger gerichtet, ausmachte; welch physische wie psychische Gewaltakte die zweite deutsche Diktatur auf ihre Gegner verübte. Wir sind dankbar, heute in einem vereinten Deutschland und Europa ohne Diktatoren leben zu dürfen.