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Wir wollen

Die Adventszeit ist eine besinnliche Zeit. Zeit für Innensicht, Zeit für Reflexion und Zeit für neue Vorsätze im neuen Jahr. In einer Welt der poltischen Polykrisen (vgl. Adam Tooze et. al) und Zeitenwenden haben unsere Kleinsten aus der 5.1 und 5.6 sich Gedanken darüber gemacht, was sie wollen. Unterstützt von Andru König, Awareness-Coach und Antidiskriminierungs-Experten, entstand dabei dieses mutmachende Video. Auf ein gutes Miteinander im Jahr 2026!

Louis M. aus der 6.4 ist Schulsieger beim Vorlesewettbewerb!

von Charlotte Salzmann

Am vergangenen Mittwoch (03.12.) fand an der RBG der diesjährige Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs statt. Insgesamt sechs Klassensieger:innen traten gegeneinander an, um ihr Können vor der Jury, die aus Gisela „Gisi“ Denton (Schulbücherei), Jan Fischer (Fachbereichsleiter Deutsch), Kerstin Dohmen (stellvertretende Schulleiterin) und Emil R. (Vorjahressieger) bestand.

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Die Infoabende aus Schülerinnensicht

von Nele Snakker, 7.5

Am Montag (01.12.) und am Dienstag (02.12.) kamen 4. KlässlerInnen von verschieden Grundschulen an die RBG um sich unsere Schule anzuschauen.

Am Montag haben ein paar SchülerInnen der 7.5 zusammen mit Frau Saluci-Aydoğdu das Fach Englisch vorgestellt.

Als erstes haben wir den Raum ein bisschen geschmückt. Danach haben wir Gruppentische mit ein paar Keksen für die Stationen aufgebaut.

Man konnte die Monate und Wochentage sortieren, einen Steckbrief auf Englisch gestalten, das Spiel „My chair“ spielen, was die 7.5 im Unterricht gespielt hat und noch vieles mehr. Wir wurden dann zu einer Station zugeteilt.

Um 17 Uhr ging es dann los. Wir haben für jeden 4. KlässlerInnen ein Namensschild gemacht. Zuerst haben sich drei Personen auf Englisch vorgestellt. Danach haben wir alle gemeinsam „Simon Says“ gespielt. Für das Spiel hatten wir Karten mit Körperteilen drauf und ein Kuscheltier namens Simon.

Dann ist jede/r zu seiner Station gegangen. Die 4. KlässlerInnen haben dann eine Art „Stationsarbeit“ gemacht.

Es war ein sehr spannendes Erlebnis auch mal selbst in die „Lehrerrolle“ zu schlüpfen und zu sehen wieviel Spaß die 4. KlässlerInnen an dem Fach Englisch hatten.

Am Dienstag ging es weiter mit dem Fachbereich Sport.

In der Zeit, wo die Eltern der 4. KlässlerInnen beim Infoabend in der Eingangshalle waren, konnten sich die SchülerInnen entscheiden ob sie eher etwas Kreatives oder Sport machen wollten. Das Sportangebot fand in der Multifunktionshalle statt. Unten in der Multifunktionshalle haben 2 SchülerInnen mit den Kindern Sport gemacht. Oben haben 3 Schülerinnen aus der 7.5 mit ein paar 4. KlässlerInnen getanzt.

Am Anfang haben wir Stopp-Tanz gespielt und danach haben wir eine Choreo zu dem Lied „Bills“ getanzt.

Anschließend haben wir uns alle in eine großen Kreis gesetzt und jede/r hat gezeigt, was er/sie kann. Die einen haben zum Beispiel eine Tanzchoreo gezeigt und die anderen ein paar Turnskills.

Auch hier war es sehr spannend zu sehen was sich die 4. KlässlerInnen schon alles getraut haben.

Alles insgesamt war es ein sehr schönes und lustiges Erlebnis mit tollen Momenten!

UNESCO-Dialogtag am 09.12.2025 am Hainberg-Gymnasium

von Kristine von der Recke

Was ist ein Dialogtag? Gemeinsame Netzwerkarbeit von mindestens zwei UNESCO-Projektschulen, in unserem Falle kamen drei Schulen zusammen.

Unser Dialogtag begann in Göttingen durch die Begrüßung der UNESCO-Koordinatorin Anne Weiß nach der störungsfreien Anreise mit der Deutschen Bahn.

Unsere RBG-Gruppe besteht aus Schüler:innen des 7., 9. und 11.Jahrgangs einem KSL-Mitglied, BNE-Beauftragten und UNESCO-Koordinatorinnen. Wir wurden von zwei freundlichen Schülerinnen am Bahnhof abgeholt und kompetent durch die Innenstadt Göttingens zur Tagungsstätte geleitet.

Dort trafen wir auch auf eine UNESCO-Delegation der Adolf-Grimme-Gesamtschule aus Goslar.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Beteiligten, stellt die gastgebende Schule ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte in der UNESCO-Arbeit vor.

Anschließend gab es einen Austausch in Gruppen. Die Schüler:innengruppe erarbeitete anhand von vier Leitfragen ein Ergebnisprotokoll während die Lehrer:innengruppe schnell abschweifte und sich über die Umsetzung von Projektarbeit austauschte. Da am Hainberg-Gymnasium ein Neubau ansteht, waren neue Formate für Unterricht und Schulentwicklung auch ein Thema.

Beim Rundgang durch die Schule konnten viele Projektergebnisse aus der 30- jährigen Geschichte als UNESCO-Projektschule bestaunt werden.

Viele der beeindruckenden Arbeitsergebnisse wurden bestaunt. Eine Arbeitsgruppe von Schüler:innen, die schon 2018 eine Quere-AG ins Leben riefen, die bis heute sehr aktiv im Schulleben präsent sind und an einem von drei Projekttagen im Jahr spannende, vielfältige, jahrgangsübergreifende Projektarbeit Peer to Peer anbieten, ist besonders im Gedächtnis geblieben.

Mittags gab es für alle Teilnehmer in der lichtdurchfluteten Mensa Nudeln mit Tomatensoße.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt des Hainberg-Gymnasiums ist die Erinnerungskutur. So gibt es eine Gedenkwand mit den Namen der jüdischen Mädchen, die 1938 die Schule verlassen mussten. Auch die Feltrinelli-Schönthal-Bücherei wurde uns vorgestellt und wir erfuhren von dem beeindruckenden Verbindung der ehemaligen jüdischen Schülerin Inge Schönthal und ihrer Beziehung zum Hainberg-Gymnasium. Frau Weiß erzählte die beeindruckende Lebensgeschichte dieser jungen Frau, die die Schule kurz vor Kriegsende 1945 verlassen musste, nach Hamburg radelte, um eine Fotografin von Weltrang zu werden. Durch Heirat in eine bekannte italienische Verlegerfamilie wurde sie Verlegerin und stiftete Bücher und Kontakte zu Autoren.

In einer kurzen Feedbackrunde wurde die Zusammenarbeit der Schüler:innengruppe, dies ist ein neues Format bei den Dialogtagen, von allen Jugendlichen als sehr wertvoll erachtet.